Fast jedes DRITTE KIND!

Fast jedes DRITTE KIND!

C.Hammer Februar 18, 2021

Laut einem Artikel vom NDR (hier) ist in der Pandemie jedes Dritte Kind psychisch auffällig. Die Kinderpsychiater sind auf Monage ausgebucht, die Kliniken voll.

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Foto von Sydney Sims über Unsplash.com


Kein Wunder, betrachtet man die Lage, die auf den Kleinsten unserer Gesellschaft teils schwer lastet.

Keine Schule, oder nur selten, oft einmal pro Woche einen Videochat. Kaum noch Freunde besuchen, dafür viel am Handy zocken, Serienmarathon und PC. Mit Sicherheit hat das viele Kinder gefreut. Hurra – die Schule fällt aus!

Aber für Kinder, die das gesellschaftliche Leben gerade erlernen und ganz unbewusst aufsaugen, wer sich wie verhält, wie reagiert oder schaut ist dieses „Lockdown-Leben“ auf Dauer mehr schädlich als schön. Auch hat nicht jeder einen großen Garten – viele leben in engen kleinen Wohnungen in großen Mehrfamilienhäusern. Viele Kinder verkriechen sich in ihren Stuben, lassen die Aussenwelt erst gar nicht mehr an sich heran und entwickeln dabei Depressionen und teils schwere Entwicklungsstörungen, die ohne professionelle Hilfe von außen oft gar nicht erst erkannt wird. Wie lange es dauert, bis die Schäden, die bis zum heutigen Tage bereits entstanden sind wieder „geheilt“ werden können und ob überhaupt, das wird uns wohl noch Jahre beschäftigen. Die jetzt schon sogenannte „Coronageneration“ hat diese Zeit schon jetzt heftig beeinflusst. Social Distancing – die Angst vor der Infektion und die Angst, die Großeltern umzubringen – all das verkraften viele Kinder zwar äußerlich recht gut, aber innerlich bleibt doch ein großer Schaden.

Steht auf.

Tut endlich was.

Der Schaden ist da und darf nicht länger noch verstärkt werden.



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